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Capet Neo Bistro
Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Team vom Capet
Das Capet Neo Bistro, benannt nach der französischen Königsdynastie, liegt beim Idaplatz und ist das zweite Lokal des Silex Teams. Ende März 2025 eröffnet, trägt es deutlich die Handschrift seines älteren Geschwisters, das mit einem Grünen Michelin Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Ein Teil des Teams ist vom Silex mitgekommen, ebenso der kompromisslose Fokus auf Produktqualität und das enge Netzwerk an lokalen Produzent:innen.

Das Menü ist in rund 15 Gerichte gegliedert, die häufig wechseln und im Stil einer zeitgemässen Bistronomie zugänglich, präzise und produktorientiert gedacht sind. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch eine rund 100 Positionen umfassende Weinliste. Im Mittelpunkt stehen Winzer:innen, die mit minimaler Intervention und im Einklang mit der Natur arbeiten. Viele Weine sowie weinbasierte Getränke wie gereifte Wermuts oder Sherrys werden glasweise ausgeschenkt.

Der Raum ist offen gestaltet, mit einer offenen Küche, einem grossen geteilten Tisch in der Mitte und mehrheitlich Sitzplätzen auf Counterhöhe. Die Atmosphäre ist lebendig und direkt, das Geschehen in der Küche bleibt sichtbar und Teil des Erlebnisses.
FOKUSTHEMEN
Saisonale und regionale Produkte
Wie im Silex arbeitet auch das Capet mit bewährten Lieferant:innen und Produzent:innen zusammen, die saisonale und lokale Produkte liefern. Zwischen den beiden Betrieben besteht ein enger Austausch, insbesondere wenn mit ganzen Tieren gearbeitet wird. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine präzise Planung und eine ganzheitliche Verwertung.
Handwerk und tägliche Frische
Nahezu alles wird täglich frisch produziert. Brot, Butter oder Würste entstehen im eigenen Haus, ebenso Fonds, Würste, Fermente oder Preserves. Die Küche arbeitet ausschliesslich mit frischen und wenig verarbeiteten Zutaten. Ein Teil der fermentierten Produkte wie Misos, Kojis oder Garums wird über Das Pure bezogen, mit denen eine enge Partnerschaft besteht.
Verwertung des ganzen Tieres
Fleisch wird im Verbund mit dem Silex als ganzes Tier verarbeitet. Dabei werden alle Teile berücksichtigt, inklusive Offcuts und Innereien. Diese Herangehensweise prägt die Menügestaltung und schafft Raum für Gerichte, die traditionelle Techniken mit zeitgemässer Leichtigkeit verbinden.
Vegetarische und fleischbasierte Gerichte
Das Verhältnis zwischen pflanzlichen und fleisch- oder fischbasierten Gerichten liegt ungefähr bei fünfzig zu fünfzig und verändert sich je nach Saison. Gemüse spielt eine tragende Rolle und wird mit derselben Sorgfalt behandelt wie Fleisch oder Fisch.
Bewusste Auswahl der Produkte
Labels stehen nicht im Vordergrund. Entscheidend sind Qualität, Transparenz und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Austausch mit den Produzent:innen ist intensiv, Besuche vor Ort sind selbstverständlich.
Transparenz und Kommunikation
Das Narrativ wird vor allem im direkten Gespräch vermittelt. Ergänzend wird über Website, Instagram oder vereinzelt in der Presse kommuniziert. Die Portionen sind eher klein konzipiert, das Team erklärt gerne, wie viele Gerichte sinnvoll bestellt werden, um gemeinsam zu teilen.
Arbeitskultur
Das Capet pflegt ein positives, unhierarchisches Arbeitsumfeld. Es gilt die Vier Tage Woche, fast alle Freiwünsche werden berücksichtigt. Weiterbildung ist fester Bestandteil der Kultur, etwa durch Weintastings, interne Trainings oder Farmbesuche. Ziel ist es, Wissen zu vertiefen und das Verständnis für Produkte und Produzent:innen zu stärken.
Zusammenarbeit und Netzwerk
Die Beziehungen zu den Lieferant:innen sind eng und persönlich. Zu den Partnerbetrieben zählen unter anderem Das Pure, Das Fleisch, Marinello, Bremgarten, von Escher, Rinderbrunnenhof, Stiftung Enzian, Gut Rheinau, Regio Metzg, Schmitterhof, Preisig, Augustus, Idea Salentina, Garcoa, Pilzchef, Christiandel, Toni Odermatt, Gallina und Zürisenf. Fisch und weitere Produkte werden über langjährige Vertrauenspartner wie Stoll oder Garcoa bezogen.
IHRE PRODUZENT:INNEN
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dasPure
Fermentierte Produkte und Spezialitäten
Hinter dem Namen DasPure stehen mehr als nur ausgewählte Köstlichkeiten und feines Essen. Ökologische Produktion ist für sie gleichbedeutend mit hoher Qualität, schonender und traditioneller Veredelung. DasPure arbeitet mit der Natur zusammen – aus Überzeugung. An ihrem Marktstand findet ihr Schweizer Bio Miso und die grossartige CH
Bio-Shoyu. -
Rinderbrunnen
Fleisch aus verantwortungsvoller Landwirtschaft
Hof Rinderbrunnen ist ein vielfältiger, naturnah geführter Landwirtschaftsbetrieb im Zürcher Oberland. Der Betrieb bewirtschaftet Ackerbau, Gemüsefelder, Galloway-Rinder, Freilandhühner und Hochstammobst nach regenerativen und Bio-Prinzipien. Neben frischem Gemüse, Freilandeiern und Fleisch produziert der Hof Getreideprodukte, Blumen und Nüsse und legt grossen Wert auf Tierwohl, Biodiversität und eine herzliche, gemeinschaftliche Produktionskultur. -
Gut Rheinau
Biologisch dynamisch produzierter Gemüse und Getreideanbau
Gut Rheinau ist ein grosser biodynamisch geführter Betrieb an der Grenze zum Kanton Zürich mit einer ganzheitlichen Landwirtschaft. Auf über 120 Hektaren werden vielfältige Produkte wie Gemüse, Obst, Getreide, Wein, Brot, Milchprodukte, Eier und Fleisch erzeugt, wobei die natürlichen Kreisläufe im Boden, bei Tieren und Pflanzen im Mittelpunkt stehen. Gewinne werden in Bodengesundheit und Tierwohl reinvestiert, und der Hof verbindet ökologische Produktion mit sozialer und kultureller Zusammenarbeit. -
Das Fleisch
Ganzheitliche Fleischverarbeitung und enge Zusammenarbeit mit der Küche
Das Fleisch ist ein Zürcher Betrieb, der sich auf eine transparente und respektvolle Fleischproduktion spezialisiert hat. Im Zentrum steht die Verarbeitung ganzer Tiere aus verantwortungsvoller, meist regionaler Landwirtschaft. Statt nur Edelteile anzubieten, setzt Das Fleisch auf eine ganzheitliche Nutzung aller Stücke und arbeitet eng mit Gastronomiebetrieben zusammen, die Wert auf Herkunft, Tierwohl und handwerkliche Verarbeitung legen. Die direkte Beziehung zu den Produzent:innen sowie kurze Lieferketten sorgen für nachvollziehbare Qualität und schaffen die Grundlage für eine bewusste, nachhaltige Fleischkultur. -
PilzChef GmbH
Regionale Pilzkulturen
PilzChef ist ein spezialisiertes Pilz-Produzententeam, das in Effretikon eine Auswahl an frischen, aromatischen Pilzen für Gastronomie und Handel kultiviert. Die Produktion zeichnet sich durch innovative, ressourcenschonende Zuchtmethoden aus, die auf Qualität, Frische und Vielfalt setzen und hochwertige regionale Pilzsorten ermöglichen. -
Stiftung Enzian
Landwirtschaftliche Produkte aus sozialem Kontext
Die Bio-Gärtnerei der Stiftung Enzian produziert saisonal frisches Gemüse, Kräuter, Eier, Fleisch, Blumen und verarbeitete Bio-Produkte. Als Bio-Knospe-betrieb engagiert sich die Stiftung zugleich für den Erhalt traditioneller Kulturpflanzen und die Schaffung eines ökologischen Gleichgewichts. Zudem integriert sie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Ausbildungs- und Produktionsprozesse und etabliert so nachhaltige Arbeits- und Lebensräume.