Blaue Ente

Beitrag in Zusammenarbeit mit Team Blaue Ente

Bodenbewusst essen gehen

Fünfzig/Fünfzig
Das Ziel der Blauen Ente ist es, ihre Gäste für eine nachhaltige Küche zu begeistern, ohne sie dabei in der Freude des Essens einzuschränken. Aus diesem Grund serviert das Restaurant ein ausgewogenes 50/50-Verhältnis zwischen pflanzlichen und fleischhaltigen Gerichten.

Die Zutaten werden von Produzenten aus der Region bezogen, mit denen einen vertrauensvollen, persönlichen Austausch gepflegt wird, darunter Pura Verdura, ein solidarischer Bio-Landwirtschaftsbetrieb und der Quartierhof Wynegg – beides Betriebe, die in ihrem Stadtkreis zuhause sind. Die Partner:innen der Blauen Ente haben mit ihrem saisonalen Angebot auch einen massgeblichen Einfluss darauf, was den Gästen serviert wird. Ihr Executive Küchenchef Nicolas Dubs schafft mit viel Experimentierfreude eine genussvolle Küche, die sich den Ernten und den Jahreszeiten anpasst. So gelingt es dem Restaurant, eine Gastronomie zu gestalten, die nachhaltig und zukunftsfähig ist.

Hundert
Auch die Weinkarte spiegelt das Thema Regionalität wider. Es wird eine Auswahl von hundert Weinen aus der Zürichsee-Region angeboten, die überraschend breit ist und rund sechsundzwanzig verschiedene Traubensorten umfasst. Bei den Gästen kommt der lokale Wein sehr gut an und es gelingt dem Team der Blauen Ente immer wieder, Weinliebhaber mit unerwarteten Tropfen zu begeistern.

Die enge Beziehung, die mit den Winzer:innen gepflegt wird, findet ihren Höhepunkt im jährlichen Festival «Terroir Zürisee», das den Winzern und Lebensmittelproduzenten rund um den See gewidmet ist.

Ganzheitlich
Nachhaltigkeit ist nicht nur auf Tellern und in Gläsern präsent, sondern ist der Mittelpunkt ihres Handelns. Die Blaue Ente ist stolz, dass ihre Bemühungen mit dem Michelin-Bib-Gourmand ausgezeichnet wurden, einer Anerkennung für Restaurants mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies bestärkt sie in ihrem Ziel, ihren Gästen ein nachhaltiges, lustvolles und kulinarisches Erlebnis zu bieten.

IHRE FOKUSTHEMEN

Saisonale und regionale Küche
Die Blaue Ente arbeitet fast nur mit regionalen Produzenten, insbesondere kleinen Betrieben, die ihnen persönlich bekannt sind. Mit dem saisonalen Angebot der Produzent:innen haben diese auch einen Einfluss darauf, was den Gästen serviert wird.

Foodwaste / Lebensmittelverwertung
Sie setzen alles daran, sämtliche erhaltenen Zutaten bestmöglich zu verwerten. Die Speisekarte wird regelmässig aktualisiert und bei kurzfristigen Änderungen gibt es tägliche Empfehlungen, um den Gästen stets neue kulinarische Genüsse zu bieten.

Bio-Produkte und/ oder andere nachhaltige Labels
Ein gewisser Anteil des Angebots in der Blauen Ente besteht aus biologischen Produkten, jedoch ohne feste Vorgaben. Hierbei treffen sie Entscheidungen je nach Verfügbarkeit und Qualität der Zutaten.

Verwendung von frischen und gering verarbeiteten Lebensmittel
Mit wenigen Ausnahmen werden keine vorverarbeiteten Produkte eingekauft. Die Blaue Ente legt grossen Wert auf frische und qualitativ hochwertige Zutaten.

Enge Beziehung zu regionalen Produzent:innen
Praktisch alle Zutaten bezieht die Blaue Ente von Produzent:innen, die sie persönlich kennen. Diese enge Verbindung ermöglicht es ihnen, die Herkunft und Qualität der Produkte genau zu kennen und sicherzustellen, dass nur die besten Zutaten in ihrer Küche Verwendung finden.

Vegetarische / Plant Based Küche
Im Restaurant liegt der Fokus auf pflanzliche Ernährung. Die Menükarte besteht immer aus mindestens 50% pflanzlichen Gerichten. Dabei legt die Blaue Ente grossen Wert auf kreative Kombinationen und geschmackliche Raffinesse, um auch Nicht-Vegetarier und Nicht-Veganer zu begeistern.

Verwertung des ganzen Tieres
Die Blaue Ente bezieht einen Grossteil ihres Fleisches direkt von den Produzent:innen, wobei sie darauf achten, alle Teile des Tieres sinnvoll zu nutzen.

Bestehende Kooperationen mit Vereinen
Ja, die Blaue Ente ist aktiv im Ernährungsforum Zürich engagiert, um sich gemeinsam mit anderen Akteuren für eine bewusste Ernährung einzusetzen.

Nachhaltige Systemboxen, um Resten nach Hause zu nehmen
Sie verwenden ausschliesslich ReCircle im Take-Away. Dies sind Behälter, die die Einwegverpackungen durch wiederverwendbare qualitativ hochwertige und ökologische Verpackungen ersetzen.

Faires Arbeitsklima & Entlohnungssystem
In den letzten zwei Jahren wurden die Löhne der Mitarbeiter:innen deutlich erhöht. Die Blaue Ente erachtet dieses Thema als äusserst wichtig, um im Arbeitsmarkt bestehen zu bleiben und qualifiziertes Personal zu gewinnen.

Wohl der Mitarbeiter:innen
Das Wohl der Mitarbeiter:innen hat in der Blauen Ente einen hohen Stellenwert. Neben der Einhaltung der Arbeitszeiten legen sie Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance und bieten Möglichkeiten für Weiterbildungen an. Zudem pflegen sie persönliche Besuche bei den Produzent:innen, um eine enge Beziehung aufzubauen und den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, die Herkunft der Produkte besser kennenzulernen.

Es wird auf Nachhaltigkeit bei Küchen- und Restaurantausstattung geachtet
Die Ausstattung des Restaurants wurde aus hochwertigen Materialien gebaut, die eine lange Lebensdauer gewährleisten. Anstatt immer Neues zu kaufen, setzt die Blaue Ente auf Reparatur und Wiederverwendung beschädigter Materialien. Dadurch reduzieren sie den Ressourcenverbrauch und schonen die Umwelt, ohne dabei auf Qualität und Funktionalität zu verzichten.

Umwelt- und klimaschonende Massnahmen
Die Blaue Ente hat verschiedene Massnahmen ergriffen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dazu gehört die Erneuerung der Kühltechnik, einschliesslich des Wechsels des Kühlmittels, um energieeffizienter zu sein. Zudem wird Wärme zurückgewonnen und für andere Zwecke genutzt. Die Integration von Photovoltaik-Anlagen ermöglicht es ihnen, einen Teil ihres eigenen Strombedarfs mit erneuerbarer Energie zu decken und somit ihren ökologischen Fussabdruck weiter zu reduzieren.

IHRE PRODUZENT:INNEN

  • Quartierhof Wynegg

    Bezug von Gemüse und Früchte (z.B. Nüsslisalat, Kartoffeln, Äpfel, Kürbis)

    Die Wynegg führt einen Bauernhof mitten in der Stadt Zürich. Es ist mehr als nur ein Hof, es ist eine Gemeinschaft.
  • Pura Verdura

    Bezug von Saisonalem Gemüse

    Die Genossenschaft Pura Verdura wurde 2019 gegründet. Seither bauen die Mitglieder zusammen mit einem erfahrenen Gartenteam ihr eigenes Gemüse im Kreis 8 in Zürich an – ob Bohnen, Spinat oder Mangold: Bei Pura Verdura kommt das Bio-Gemüse direkt vom Acker in die Küche.
  • Mühlerama

    Bezug von Mehl

    Die unermüdliche Mühle am Zürichsee produziert nach über 100 Jahren immer noch auf den alten Anlagen Mehl. Zudem finden dort Brotbackkurse statt und Ausstellungen zur Esskultur können besucht werden. Das Mühlerama Museum erzählt die Geschichte der Mehlherstellung in Zürich und bietet interaktive Erlebnisse wie das Mahlen von eigenem Mehl und das Backen von Brot.
  • Fischereri Gerny

    Besuch von Fisch

    Seit 2008 betreibt Adrian Gerny den Fischereibetrieb am unteren Zürichsee. An sechs Tagen in der Woche legen sie ihre Netze nachmittags aus und holen diese am nächsten Tag frühmorgens wieder ein. So können täglich fangfrischen Zürichseefisch in bester Qualität angeboten werden. Der Fang bestimmt dabei das Angebot, welcher an die regionale Gastronomie ausgeliefert wird.
  • Winzer vom Zürisee

    Bezug von Wein

    Die Blaue Ente ist das einzige Lokal mit einem starken Fokus auf das Zürcher Weinschaffen. Nebst der riesigen Auswahl auf ihrer Karte organisieren sie jährlich auch das Festival Terroir Zürisee, wo viele Zürcher Winzer:innen ihren Wein präsentieren können.

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