Anoah

Beitrag in Zusammenarbeit mit Team Anoah

Bodenbewusst essen gehen

© Züriplausch, Sarah Blattner und Soil to Soul

Gemeinsam die Welt zum Positiven verbessern!

Das Anoah widmet sich exklusiv der veganen Küche. Das Team verfolgt einen friedlichen Aktivismus, indem es den Gästen auf kreative und erlebnisreiche Weise das Potenzial der veganen Küche vorführt.

Der Gründer Noah Rechsteiner träumte schon seit seiner Jugend von seinem eigenen Restaurant. Nach der Durchführung von drei Pop-up-Restaurants in Zürich und Zermatt wurde dieser Traum nun Wirklichkeit. Er eröffnete sein eigenes, festes Restaurant am Rigiplatz in Zürich. Bis es soweit war, hat er zahlreiche Skizzen, Fotos und Ideen gesammelt. Das Konzept? 100% vegane Küche und ausgezeichnete Arbeitsbedingungen. Im Anoah wird aufs Detail geachtet: Vom Farbkonzept über die bequemen Stühle bis hin zur Haptik der Servietten und der Musik.

© Alina Birjuk

Aufgrund seines jungen Alters und seines kürzlichen Abschlusses an der Hotelfachschule Zürich liegt ihm das New-Work-Modell besonders am Herzen. Dies gilt auch, weil seine Mitarbeiter enge Freunde sind und mittlerweile fast zur Familie gehören.

Für das Team ist Essen weit mehr als nur Nahrung – sie möchten alle Sinne ansprechen und die Gäste auf eine kulinarische Reise in ihre Welt der pflanzlichen Küche mitnehmen. Diese ist voller Emotionen und Erinnerungen. Sie entführen ihre Gäste aus dem Alltag und lassen sie in eine andere Welt eintauchen. In einer einzigartigen Atmosphäre schaffen sie ein Umfeld für unvergessliche Abende mit noch unvergesslicherem Essen. Dabei dreht sich nicht alles nur um die Gerichte, sondern auch um ein Gesamterlebnis für alle Sinne!

© Liliana Lafranchi

Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Produzentinnen und Produzenten, Fachwissen und viel Kreativität möchten sie zeigen, dass es auch anders geht. Ihr Menü besteht ausschliesslich aus pflanzlichen Lebensmitteln, die wann immer möglich aus biologischem und regionalem Anbau stammen. Der Genuss steht dabei klar im Vordergrund!

Im Anoah geht es nicht nur um die Nachhaltigkeit auf dem Teller, sondern auch um nachhaltiges Wirtschaften. Daher bietet das Restaurant nur ein festes Menü an, das alle zwei Monate wechselt. Auf diese Weise kann genau geplant werden. So werden keine Lebensmittel verschwendet und es ist sichergestellt, dass die Produkte immer saisonal sind.

FOKUSTHEMEN

Saisonale & Regionale Küche
Im Anoah gibt es immer nur ein Menü, das alle zwei Monate wechselt. Hat etwas nicht zwei Monate Saison, wird es innerhalb des Menüs ausgewechselt. Die Weinbegleitung besteht ausschliesslich aus Weinen der Alten Welt.

Foodwaste / Lebensmittelverwertung
Durch das feste Menü kann genau geplant werden. Hat man doch einmal von etwas zu viel, wird es einfach am nächsten Tag verwendet. Überschüsse oder „Nebenprodukte“ werden für das Personal verwendet. Aus den Pressrückständen beim Juicen der Säfte wird Pulver hergestellt.

Bio-Produkte und/oder andere nachhaltige Labels
Die Hauptkomponenten werden bevorzugt biologisch eingekauft, ebenso wie der Wein. Als Start-up ist es dem Anoah jedoch finanziell noch nicht möglich, 100% biologisch einzukaufen.

Enge Beziehung zu regionalen Produzent:innen
Der Aufbau eines Produzenten-Netzwerks ist beim Anoah ein laufendes Projekt für die nächsten Jahre. Aufgrund des noch jungen Konzepts wird der Fokus jedoch zunächst auf die Optimierung der Abläufe und das Kennenlernen der genauen Kosten gelegt. Bereits jetzt werden aber schon einige ihrer Zutaten über nachhaltige Produzenten bezogen.

Verwendung von frischen und gering verarbeiteten Lebensmitteln
Im Anoah werden rund 95% der Lebensmittel frisch eingekauft und selbst verarbeitet.

Vegetarische / Plant Based Küche
Vom Essen über die Getränke bis hin zur Innenausstattung ist im Anoah alles pflanzlich.

Faires Arbeitsklima & Entlohnungssystem
Ein weiterer Aspekt der Nachhaltigkeit im Anoah ist die Bezahlung der Mitarbeiter. Dank des Konzepts können den Angestellten Arbeitsbedingungen angeboten werden, die die Gastronomie wieder zu einem attraktiven Arbeitsplatz machen. Gearbeitet wird in einer 4-Tage-Woche, ohne Zimmerstunde, mit 6 Wochen Betriebsferien und einem überdurchschnittlichen Lohn für die Branche.

Wohl der Mitarbeiter:innen
Das Wohl innerhalb des Teams ist im Anoah eine Herzensangelegenheit. Im kleinen Team sieht man sich mehr als Familie denn als Mitarbeiter. Ein Zeichen dafür ist die Gewohnheit, sich vor dem Antritt jeder Schicht zu umarmen.

Nachhaltigkeit bei Küchen- und Restaurantausstattung
Auch bei der Küchen- und Restaurantausstattung wird auf möglichst langlebige und energieeffiziente Geräte gesetzt.

IHRE PRODUZENT:INNEN

  • Patrick Marxer

    Bezug von Miso

    Angefangen hat alles vor vielen Jahren in einer kalten Winternacht um die Weihnachtszeit: Patrick Marxer war enttäuscht über den angebotenen Räucher Lachs. Deshalb entschied er sich, seinen eigenen Fisch zu räuchern. Kurzerhand baute er mitten im Wald ein Zelt auf, machte ein Feuer und räucherte die ganze Nacht Lachs. Seit jenem Abend hat es sich der gelernte Laborant zur Aufgabe gemacht, gute Produkte noch besser zu machen. Im Jahr 2009 entschloss er sich, sein eigenes Unternehmen zu gründen. So entstand "DasPure" - mit dem Ziel, ökologische Delikatesse auf den Markt zu bringen. Seit 2012 ist das Quartier und der Veredelungsbetrieb von DasPure AG in einer alten Strumpffabrik in Wetzikon im Zürcher Oberland. Hier veredelt Patrick Marxer zusammen mit seinen 5 Mitarbeitern diverse Lebensmittel und stellt die herrlichen Delikatessen her, welche man auch direkt vor Ort kaufen kann.
  • PilzChef GmbH

    Bezug von Pilzen

    Das junge Unternehmen im Zürcher Oberland widmet sich leidenschaftlich der Zucht seltener und edler Pilze. Ziel ist es, die faszinierende Vielfalt der Pilze näherzubringen und den Geschmacks-Horizont zu erweitern. Es wird grossen Wert auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Pilzzucht gelegt. Mittels naturnahen Anbaumethoden und ressourcenschonender Produktion, werden die Pilze in einer kontrollierten Umgebung aufgezogen. Somit sind beste Qualität und Geschmack gewährleistet. Mit viel Sorgfalt und Fachwissen werden die Pilzkulturen gepflegt und dafür gesorgt, dass jede einzelne Sorte ihr volles Potenzial entfalten kann.
  • Augustus Feinkost

    Bezug von italienischen Spezialitäten

    Augustus Feinkost ist ein kleines Familienunternehmen mit Sitz in der Stadt Zürich. Von dort aus werden seit 20 Jahren Gastronom:innen und Läden im Raum Zürich mit speziellen Lebensmitteln und Delikatessen beliefert.
  • Amfora

    Bezug von Extra Vergine Olivenöl und Oliven

    Eurof, Simon & Christoph von Amfora sehen im Bereich von Olivenöl eine grosse Chance, einen positiven Impact für Mensch und Natur zu leisten. Amfora ist ein „Farm Direct“ Unternehmen und kauft nachhaltig produziertes Olivenöl zu fairen Preisen direkt bei Kleinproduzent:innen ein. Amforas Vision ist es, die Anlaufstelle für familiengeführte Kleinproduzent:innen im Mittelmeerraum zu werden.

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